BKA: Datenspeicherung wegen Kinderporno-Fällen notwendig

Für eine Schlappe im Kampf gegen Kinderschänder macht das Bundeskriminalamt (BKA) nach einem Bericht des Hamburger Nachrichtenmagazins „Spiegel“ die fehlenden Möglichkeiten zur Vorratsdatenspeicherung verantwortlich. BKA-Präsident Jörg Ziercke habe der Bundesregierung jüngst das Ergebnis einer Fahndung nach mutmaßlichen Mitgliedern eines internationalen Kinderpornorings präsentiert, der Anfang August dieses Jahres in den USA aufgeflogen war. Demnach habe das FBI dem BKA die IP-Adressen von 15 aus Deutschland stammenden Verdächtigen mitgeteilt.

Das BKA habe aber in keinem Fall ermitteln können, wer sich hinter den IP-Adressen verberge, hieß es in dem Bericht weiter. Denn die Unternehmen, über die der Internetzugang erfolgte, hätten ihre Nutzungsdaten bereits gelöscht.

Über die Zukunft der Vorratsdatenspeicherung gibt es seit langem Streit zwischen Union und FDP. Während die CDU/CSU die Speicherung aller Internetverbindungsdaten für mindestens ein halbes Jahr fordert, lehnen die Liberalen dies ab. Sie plädieren stattdessen für das sogenannte Quick-Freeze-Verfahren, bei dem die Daten nach einem Anfangsverdacht eingefroren werden können.

8 kommentare

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  • 6 0

    Der Erleuchtete vor 35 Minuten Missbrauch melden

    Alles muß genau überwacht werden, überall nur Unzucht, Missbrauch und Verbrecher.
    Jeder Interntzstehsegler ist ein potentieller Kinderschänder oder gar gegen unsere löbliche Obrigkeit!
    Der Herr schütze das BKA und die löbliche CSU

     Antworten

  • 3 0

    Martina vor 12 Minuten Missbrauch melden

    Es geht um 15 Verdächtige IP-Adressen!
    Verdächtig! Das heißt noch nicht schuldig und überführt.
    Und deswegen sollen die Verbindungsdaten von 60 Millionen oder mehr Nutzern in Deutschland gespeichert werden. Die Verbindungsdaten beruflicher und privater Nutzung.
    Also auch wenn man auf einer Preissuchmaschine war oder ein Kochrezept im Internet gesucht hat.
    Ich finde da wird die wirklich fruchtbare Kinderpornographie dazu missbraucht um an die Verbindungsdaten aller Bürger dieses Landes zu kommen. Und mal nebenbei so bei Bedarf zu nutzen.
    Das Bundesverfassungsgericht hat in seiner damaligen Entscheidung die Datenspeicherung ja nicht ohne Grund verboten.

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  • 1 0

    Tellerbunte Knete vor 31 Minuten Missbrauch melden

    Im Erika hat die beste Erfahrung .
    War ja selber bei Horch und Guck…

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  • 5 1

    Rogue vor 18 Minuten Missbrauch melden

    Natürlich braucht man einen lächerlichen Vorwand, bzw. man stelle jeden User des Internets unter potentiellen Generalverdacht, sich Kinderpornos runter zu laden oder anzusehen um das durchzu- setzen, was die Obrigkeit sich vorgenommen hat. In unserer heutigen Zeit braucht man nur 2 Wörter, die alle Freiheiten und Grundrechte einschränken: Terrorrismus und Kinderpornografie. Schon hat man Vorwände um Kontrolle und totale Überwachung zu rechtfertigen. Armes Deutschland und es wird noch schlimmer werden.

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  • 1 1

    wish vor 34 Minuten Missbrauch melden

    vorratsdatenspeicherung ?????? viel zuviel aufwand , da stimme ich zu ….stellt sie an die wand oder laßt sie bei zwangskastrationen über die klinge springen, wie damals den kinderschänder jürgen bartsch….sammelt ihre namen auf einem mahnstein …..als abschreckendes beispiel , was mit denen passiert die sich an kinder vergreifen

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  • 0 5

    Arminius vor 14 Minuten Missbrauch melden

    Was ist denn an dieser „Vorratsdatenspeicherung“ so schlimm. Wer nichts zu verbergen hat braucht doch auch keine Angst zu haben. Ich glaube das BKA und andere wären froh, wenn sie soviel Daten hätten wie Facebook und all die anderen sozialen Netzwerke hätten. Da wird alles ausgeplaudert was man sich nur so denken kann, aber wenn mal einer auf die Idee kommt, das Internet zur Verbrechensbekämpfung zu nutzen, ist das Geschrei groß.

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  • 0 0

    Thomas vor 2 Minuten Missbrauch melden

    Trotzdem passt das Verhältnis von Aufwand und Nutzen nicht zusammen?! Ich kann nicht von 82 Millionen Menschen Daten sammeln und speichern um 1000 oder auch 10000 potenzielle Verbrecher zu überführen?!

    Und das wird auch immer genau dieses Missverhältnis zwischen Aufwand und Nutzen bleiben, was unsere Verfassungsrichter dazu bewegen wird diese Speicherung für Illegal zu erklären! Es ist bei einem solchen Nutzenverhältnis einfach nicht möglich die Notwendigkeit der Datenspeicherung glaubhaft dazustellen und damit ist und bleibt das verfassungswidrig, da können die noch soviele Gedankenspielchen machen…

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  • 0 0

    Aik vor 4 Minuten Missbrauch melden

    das ist mal eine gute sache

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